Trachtpflanzen

Wiesenblumen

Die Vielfalt an Wiesenblumen wächst auf Wiesen und Viehweiden, die zum Teil landwirtschaftlich genutzt werden. Die Wiesen werden gemäht, während die Viehweiden vom Vieh beweidet werden. Es wird eine Einteilung in Magerwiesen, Trockenwiesen, Fettwiesen und Acker-Wildkrautfluren vorgenommen.

Findet auf den Wiesen keine bzw. eine geringe Düngung statt, ist der Artenreichtum der Wiesenblumen auf ihnen meist umso größer. Die typischen Wiesenblumen auf Blumenwiesen mit landwirtschaftlicher Nutzung sind Glatthafer, Kammgras, Knaulgras, Margerite, Schafgarbe, Wiesen-Klee, Wiesen-Bocksbart, Wiesen-Flockenblume, Wilde-Möhre, Wiesen-Platterbse, Wiesen-Kerbel, Wolliges-Honiggras und Ruchgras.

Auf den Blumenwiesen wachsen meist zwei- oder mehrjährige Pflanzenarten. Sie haben sich an das regelmäßige Mähen des Grases im Frühjahr und Sommer angepasst. Neben den Wildblumen sind die Wiesen auch Heimat für viele Tierarten, wie Vögel, Insekten und andere Tierarten. Für einige, mittlerweile vom Aussterben bedrohte Insekten, wie unterschiedliche Arten von Schmetterlingen und Hautflügler (Wespen, Bienen, Hummeln und Ameisen) sind die Blumenwiesen wichtige Lebensräume. Die Artenvielfalt der Wiesenblumen liefert diesen Insekten den kostbaren Nektar.